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5. Kernfrage: Religion und Naturwissenschaft im Licht der modernen Physik

2. April 2013 | Erstellt von Arbeitskreis Thema Glaube

Wenn Rationalität gründlich und adäquat analysiert wird, werden sich Naturwissenschaftler und Theologen als Partner in der Suche nach Verstehen erweisen. Die immer weiter gehende Suche nach der Wahrheit der Wirklichkeit ist letzten Endes die Suche nach Gott. Zu dieser Einschätzung gelangt der der britische Physiker und Theologe John Polkinghorne, und er liefert dafür zahlreiche Beispiele aus der Physik und Theologie. Ihm kommt es darauf an, dass sich Analogien zwischen der Entwicklungsgeschichte physikalischer Theorien und theologischen Aussagen aufstellen lassen. Er weicht dabei auch so schwierigen Fragen nicht aus wie „Können ‚Wunder’ als Ereignisse eines Eingreifens in den von Gott selbst geschaffenen Kausalzusammenhang gelten?“. Manche Physiker und Theologen übernehmen aus der Quantentheorie neues Verständnis der Wirklichkeit, indem in der subatomaren Dimension nicht mehr von einer Summe von mechanisch beeinflussbaren Teilchen ausgegangen wird, sondern von einer totalen Ganzheit von Beziehungen. Diese neuen Deutungen haben zu der Frage geführt, ob dem Verständnis der Gott-Welt-Beziehung im Unterschied zu einem naturalistischen Materialismus nicht auch Gedanken einer philosophischen Theologie mit naturwissenschaftlichen Analogien zugrunde zu legen wären, (wie das bei Autoren wie H.P. Dürr, H. Primas, Whitehead, Zeilinger und H.R. Stadelmann anklingt, auf die im Nachfolgenden kurz eingegangen wird).

Zum gesamten Text der 5. Kernfrage

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2 Kommentare

  • Szenon schrieb:

    Der französische Philosoph Louis Cattiaux (1904-1953) in “Die Wiedergefundene Botschaft” (Verlag Herder, Basel, 2010, S.269-270): «Der Herr lehrt die Wissenschaft im Geheimen und sie entweihen sie öffentlich. Der Herr heilt die Kranken und sie vergiften die Gesunden. Der Herr erweckt die Toten und sie töten die Lebenden. Der Herr vereinfacht das Gesetz und sie komplizieren es unentwirrbar. Der Herr wandelt auf dem Wasser und sie versinken in der Erde. Der Herr gibt gratis und sie verkaufen selbst den Tod. Der Herr ersteht glorreich auf und sie verfaulen schmählich. Die Intelligenten sind ein Unheil für die Welt geworden, denn ihre Intelligenz wendet sich an die Oberfläche der Dinge oder sie dreht sich schwindelerregend im Kreise, ohne voranzukommen. Und wenn sie das Innere der Dinge sucht, so deshalb, um es zu verflüchtigen. Aber sie zerstört in Wirklichkeit nichts und so versinken sie mehr und mehr in der Hölle, die sie sich geschaffen haben.»

  • Johne893 schrieb:

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